BC-Wanderung zur Saxer Lücke
Am 15. August fand unsere jährliche BC-Wanderung statt. Da Wilfried heuer nicht z’Alp ist, konnte er diesmal selbst mitwandern – allerdings mussten wir uns dafür selbst ein Ziel überlegen und entschieden uns für die Saxer Lücke in der benachbarten Schweiz. Neben Wilfried waren auch Renate, Lisa, Michael, René und David mit von der Partie.

Um 6 Uhr machten wir uns auf den Weg, kurz vor 7 Uhr fuhren wir mit der ersten Bahn auf den Staubern. Von dort führt ein schöner Höhenweg zur Saxer Lücke. Immer wieder öffneten sich schöne Blicke auf die umliegende Bergwelt und den Fälensee in der Nähe sowie auf Säntis und Bodensee in der Ferne. Kurz vor der Saxer Lücke trafen wir auf einige Campierer, die sich den pittoresken Platz für eine Übernachtung ausgesucht hatten – teilweise sogar ohne Zelt.




Bei der Lücke angekommen, entschieden wir uns spontan für eine Routenänderung: Statt den Rundweg durchs Tal zu wählen, peilten wir den naheliegenden Mutschen-Gipfel an. Vorbei an der Roslenalpe mit ihren vielen Schafen und den acht Kreuzbergen strebten wir dem Gipfel zu. Dort bot sich ein fantastischer Ausblick ins Tal – zum oberen Rheintal, nach Liechtenstein, Feldkirch und in den Walgau – sowie auf eine Vielzahl von Bergen: von Ifen und Widderstein über Patteriol, Zimba und Schesaplana in Österreich bis zu Zugspitze, Tödi und Mönch in weiter Ferne, sowie natürlich dem Säntis und den Churfürsten in nächster Nähe.




Auf dem Rückweg nutzten wir die Pause bei der Roslenalpe, um die Kletterer in den Kreuzbergen zu beobachten. Ab der Saxer Lücke hatten wir dann gehörigen Gegenverkehr, wobei sich die Leute klar in zwei Gruppen einteilen ließen: leidenschaftliche „Bergler“ sowie glasklare „Instagrammer“, die auf der Suche nach dem perfekten Fotospot waren. Wir freuten uns jedenfalls, früh gestartet zu sein und unsere Tour ohne viel Trubel und ohne die größte Hitze absolviert zu haben. Nach einem kleinen Umtrunk im Bergasthof Staubern ging es ohne Wartezeit abwärts mit der Bahn zurück ins Tal – aufwärts betrug die Wartezeit mittlerweile schon 1,5 Stunden!

Resümee: Eine traumhafte Wanderung, nicht weit von zu Hause und doch mit ganz neuen Perspektiven!











